Trauma, Soziokratie, Wirtschaft und Spiritualität

So viel habe ich erlebt in den letzten Wochen… Hier sind meine gesammelten „Perlen“ für Dich.
Nimm das mit, was Du an Inspiration gebrauchen kannst…
Und vergiss nicht, auch das zu würdigen, wo Du stehst. Das ist soo wichtig!

Zu würdigen wo ich bin, war auch meine Erkenntnis aus der Online-Konferenz zum Trauma von Sabine Reiner: In mir kam immer mehr ein Nebel auf als die Emails von der Konferenz eintrudelten – und ich fragte mich, was mit mir los war.
Schließlich wurde mir bewusst: der getrennte Teil von mir wurde berührt…. Trauma hat mit Getrenntsein zu tun. Welch Wunder, dass der sich meldete!
Es fühlte sich erstmal nicht so gut an – getrennt eben.
Und was ich dann brauchte, war Wohlwollen mit mir selber.
Und dabei wurde mir klar, dass mein Wunsch „Ich will, dass es mir anders geht…“ schon wieder eine Trennung von mir selber bedeuten würde. Ich merkte: JETZT in diesem Augenblick ist es nicht dienlich, etwas „anders“ haben zu wollen als es ist.
Daraufhin konnte ich auch den Anteil, der sich getrennt fühlte, würdigen, und der Nebel wurde lichter…

Wenn Du magst, halte an dieser Stelle inne. Spüre Deinen Körper.
Atme in den Körper hinein, in Dein Herz.
Spüre wie die Welt Dich im Herzen berührt.
Und wie Du die Welt mit Deinem Herzen berührst.
Atme. Danke.

„Viele Aktivisten des Wandels gehen zu wenig nach innen,
und viele spirituelle Menschen gehen zu wenig nach außen.“

                                          Thomas Hübl

Dieses Zitat bringe ich von einem Vertiefungs-Treffen für Leitende von spirituellen Gruppen mit.
Ich möchte beides: nach Innen gehen UND nach Außen. Genau da möchte ich Menschen treffen!
Manchmal kommt es mir so vor, als ob ich auf einem schmalen Grat stehe, wenn ich nach innen wie auch nach außen schaue.
Und ich merke – beides braucht es, um bei uns anzukommen, genährt zu sein, und um in der Welt wirksam zu werden. Und dort, auf dem schmalen Grat in der Mitte, können wir beides vertiefen: das Nach-Innen-Gehen und das Nach-Außen-Gehen.


Es beginnt in der Mitte….
Wenn Du magst, gönn Dir ein Audio von mir, das Dich zum Ankommen einlädt!

Ich habe auch Martin Kirchner und Stephanie Steyer von den Pioneers of Change in Österreich getroffen. Dort war ich auf einem Zukunftssymposium. Wie können wir Wandel lokal – bei uns vor Ort – gestalten war die Frage.
Was ich davon mitnehme: es beginnt klein – aber nicht zu klein. Am besten zu dritt 🙂
Wieder in die Verbindung zu gehen ist so wichtig!

Menschen im globalen Süden leben vielfach an der absoluten Schmerzgrenze des materiellen Mangels.
Wir im globalen Norden leben genauso an einer existentiellen Schmerzgrenze: an der der Un-Verbundenheit.“                                                     Elisabeth Loibl

Auch das Zitat drückt aus WIE wichtig es ist, in unserer Kultur Räume zu öffnen, in denen wir unser Inneres teilen können und wertschätzend gesehen werden. So kann wieder eine Verbundenheit zwischen uns entstehen.

Eine Methode oder Form, die es ermöglicht, dass alle gehört werden und dass bei Entscheidungen in einer Organisation oder Gruppe auch die zurückhaltenden Mitglieder ihre Stimme einbringen, ist die Soziokratie.
Der Geschäftsführer eines österreichischen Sozialverbandes mit 700 Mitarbeitern berichtete, dass Entscheidungen bei ihnen jetzt nicht mehr vom ihm allein getroffen werden, sondern soziokratisch. Seitdem seien Alltagstauglichkeit der Entscheidungen, gemeinsame Umsetzung, Kreativität und Freude gewachsen 🙂
Wie das geht: bei Soziokratie entscheidet nicht die Mehrheit, sondern alle werden mehrfach gehört (Kreisprinzip), und Bedenken und Vetos werden ausgeräumt. So kommt man zu Entscheidungen aus der kollektiven Intelligenz.
Soziokratie ist quasi eine erneuerte Form der Demokratie!

Kürzlich lief meine erste Wegbegleiterinnen-Gruppe nach drei Monaten aus. Wir waren eine ganz besondere Gruppe von 12 Frauen – jede auf ihrem ganz individuellen Weg ins Neuland.
Ich bin ganz angetan, wie viel Wachsen, Würdigen und gegenseitiges Wertschätzen; und wie viel Ehrlichkeit, Leichtigkeit und Ausprobieren möglich wurden.
Was mir auch klar wurde ist, dass es eine Weile braucht, um in dem „Neuland-Modus“ anzukommen. Denn erst langsam verinnerlichen wir wie geht es geht, anders in die Welt hinauszugehen. Und wie wir eine neue Welt gestalten können, die anders ist als das, was wir bisher kennen.
Genau das haben wir dort erforscht und gelebt.
Und ich merke: Ja, solche Gruppen-Räume braucht es! Ich werde deshalb im Februar 2019 wieder eine WegbegleiterInnen-Gruppe anbieten. Sei gern dabei! Hier findest Du mehr Infos.
Vielleicht sehen wir uns in der WegbegleiterInnen-Gruppe ab Februar 2019?
Würde mich freuen!

Was mir auch Hoffnung macht: eine Teilnahme bei dem Treffen von spirit plus e.V.Wirtschaft und Spiritualität. Eine kleine Runde, aber was deutlich wurde: die Wirtschaft öffnet sich für den spirituellen Bereich… weil sie muss. Die Komplexität wird immer mehr, der Druck wird immer höher… die alten Wege und Weisen helfen nur noch bedingt. Da muss Neues her.
Wie schön! Erste Unternehmer und Geschäftsführende sind auf dem Weg ins Neuland, das freut mein Herz immer sehr 🙂

Wenn Du Dich jetzt beim Lesen fragst: „Wo bin ich denn gerade?…Wo geht es für mich hin?“
Dann ist es Zeit, dass Du kurz innehältst und bei Dir ankommst.
Das ist das A und O: immer wieder bei sich ankommen, wenn im Außen viel los ist oder Du Dich verloren hast.
Ich mache das auch öfter. Passend zur Jahreszeit ist dieser
berührende Herz-Atem, den ich für Dich zum Mitmachen aufgenommen habe.
Du findest das Audio hier.

Ich wünsche Dir jetzt eine ganz schöne Adventszeit!
Mit viel Licht und viel Ankommen in Dir!

Herzlichst, Birte

Wie treffe ich Entscheidungen?

Gerade erlebe ich wie schwer es ist, Entscheidungen zu treffen.
Ich selber habe aktuell die Frage, ob ich das Tanztraining, das ich schon viele Jahre mache, aufgebe und mich stattdessen einer anderen Tanzrichtung widme. Puh, das ist eine schwierige Frage für mich.
Und ich merke, dass einige Teilnehmerinnen meiner ersten Schnupper-Online-Treffen für WegbegleiterInnen jetzt ebenfalls vor einer Entscheidung stehen: ins Wasser springen oder nicht?

Deshalb will ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen einmal etwas tiefer einzusteigen: „Wie treffen wir Entscheidungen?“ Dazu habe ich Euch auch ein Video (hier klicken) dazu aufgenommen, aber weiterlesen geht natürlich auch 😉

Abwägen

Früher habe ich Pro und Contra-Listen geschrieben und alle Punkte gesammelt, die für das eine oder das andere sprechen. Es gab mir eine Orientierung – aber geholfen hat es nur bedingt…
Dann habe ich eine Münze geworfen oder ein Los gezogen – und wenn ich merkte, dass ich mit dem Ergebnis sehr unzufrieden war, war es halt die andere Option 😉 Aber auch das war nur halbwegs hilfreich.
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Es braucht gerade Dich!

Was wäre, wenn Du eine Kostbarkeit in Dir trägst?
Eine Kostbarkeit, die durch Unbill, Leid und ein Gefühl von Verloren-Sein sogar besonders kostbar geworden ist?

DANKE

dass Du das Schwere so lange getragen hast.
Danke,
dass Du nicht aufgeben hast.
Danke,
dass Du soo viel probiert hast.
Danke,
dass Du immer weitergegangen bist.
Danke,
dass Du hellhörig geworden bist, feinfühlig, feinsinnig, achtsam, unangepasst, wählerisch, eigensinnig, spielerisch, naturverbunden, tief, langsam, berührbar.

Denn das ist es, was die Welt braucht.
Genau das.
Und sie braucht Dich – mit diesen Qualitäten. Weiterlesen

Projekte mit Leichtigkeit durchführen

Der Unterschied zu Helden früher ist:
heute heiraten wir nach einer Heldentat oder Projekt keine Prinzessin mehr und regieren fortan kein großes Königreich, sondern heute brechen wir oft gleich zum nächsten Projekt auf.
Schade eigentlich.
Denn „die Prinzessin heiraten“ heißt, dass wir den männlichen mit dem weiblichen Anteil auf einer neuen Ebene verbinden – eben als König und Königin. Und dass wir dann Verantwortung für ein Reich übernehmen können und es dann mit Sorge für alle Bewohner regieren.

Hier will ich einmal festhalten, was mir bei meinem Online-Kongress-Großprojekt geholfen hat und was ich inzwischen habe verbinden können. Weiterlesen

Mein Projektbaby kommt auf die Welt

Mein Projekt-Baby will auf die Welt kommen!
Am Freitag beginnt meine Online-Konferenz Gesellschaftswandel „Raus aus dem Hamsterrad“.
Ich bin ein wenig aufgeregt, merke ich, wo ich dies schreibe….
Und so folge ich weiter der Spur meines Herzens, die sagt „Es geht. Es wird. Geh weiter, Schritt für Schritt!“ Alles beginnt klein.

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Der eigene Weg und die Sphinx: toxische Scham

Scham ist ein ziemlich fieses und mächtiges Gefühl. Warum es mächtiger ist als wir denken, darüber habe ich im vorigen Beitrag geschrieben.
Hier geht es darum: wie können wir gesunde Scham von toxischer Scham unterscheiden?
Toxische Scham ist ein Gefühl, das sich verirrt und gegen uns selbst gerichtet hat.
Wir tragen dieses toxische Gefühl womöglich aus unserer frühesten Lebenszeit in uns. Eigentlich zeigt es an, dass etwas mit unserem Umfeld nicht stimmte und dass Grundbedürfnisse zu kurz kamen.
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Selbstwert?! – die Handbremse lösen

Ich will vor dem Spiegel stehen und sagen: „Ich habe es probiert. Ich bin losgegangen. Auf meinen Weg. Ich folge meinem Herzen.“
Wer losgeht, kennt das – wir folgen der Freude.
Aber dann erscheinen auch Gedanken wie: „Was denken die anderen?“ „Eigentlich müsste ich doch anders sein…“ „Bin ich noch normal…?“ „Habe ich so eine Existenzberechtigung..?“
Das sind Fragen, bei denen es um das Gefühl der Scham geht. Und das ist tabuisiert und unterschätzt…. Denn Scham hat eine große Macht.

Scham ist ein Gefühl, das sich auf uns selbst bezieht und kann auch als kräftige innere Handbremse wirken. Es ist ein machtvolles Instrument in unserer Gesellschaft und wirkt als Torwächter zu unserem Weg.
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Die Seite, die uns fehlt – hier ist sie!

Manchmal frage ich mich, was wäre, wenn wir in einer anderen Kultur lebten. In einer Kultur, die genau die umgekehrte Seite der Medaille betont – denn genau diese Seite fehlt uns.
Das wäre eine Kultur, die ein anderes Paradigma zugrunde legt, was sie als Erfolg und erstrebenswert einstuft…
Sich das vorzustellen ist bereits ungewohnt. – Also tun wir das doch mal! 🙂

Und mache Du gern ein kleines Experiment: Schau mal, ob Dir beim Lesen gleich Gedanken kommen, die eine der Aussagen hinterfragen … Denn genau an diesen Stellen wirkt das „bisherige, alte“ Paradigma in uns.  Also los: Weiterlesen

Warum es gefährlich ist, NICHT nach innen zu gehen

Der Titel ist heute etwas provokant – das ist meine Art von Reaktion auf das, was ich den ganzen Tag als politische Schlagzeilen entgegengestreckt bekomme: Nordkorea, Israel, Syrien. Sie wollen mir suggerieren, dass wir bedroht sind und dass es womöglich eine Reaktion braucht… Tut es auch – aber anders!

Wir leben in einer Welt, in der wir , „draußen“ agieren und interagieren. Das finden wir normal.
Alles, was dagegen mit unserem „Inneren“ zu tun hat, ist nicht so salonfähig: das soll lieber drinnen bleiben. So laufen wir durch den Alltag und die Welt und verhalten uns, wie es gesellschaftlich als „in Ordnung“ eingestuft ist.
Falls Du von dem „normalen Verhalten“ und von diesem Funktionieren abgewichen bist, ist das schon ein sehr großer Schritt – das kann ich bestätigen  😉 Weiterlesen

Habe ich noch die Zeit? Haben wir noch die Zeit?

In der letzten Woche fand die Klimakonferenz in Bonn statt. Mir wie vielen anderen drängt sich die Frage auf:
Wieviel Zeit haben wir noch, um eine Wende einzuläuten, so dass unsere Zivilisation überlebt? Bleibt uns die Zeit dafür? Diese Frage ist schmerzlich. Und – jede/r einzelne von uns kann sie nicht lösen. Wir sind damit überfordert und fallen schnell in eine Ohnmacht – sind wir doch beschäftigt genug mit unseren eigenen Existenzfragen und Sorgen im Alltag.

Ich bin davon überzeugt, dass das, was wir außen in der Welt erleben, dasjenige widerspiegelt, das sich im Mikrokosmos unseres eigenen Lebens ereignet. – Wir werden die eine Ebene nur lösen, wenn wir die andere sehen. Weiterlesen

Ziel erreicht – Ergebnis verfehlt?

Wir haben Ziele und steuern sie an in unserem Leben. Aber wenn wir sie erreicht haben, fühlt sich das Ergebnis oft ganz anders an….Kennst Du das?
Du wolltest zum Beispiel mit Menschen arbeiten und machst das – aber es fühlt sich zunehmend stressig und leer an.
Du wolltest etwas bewegen und tust es – aber es ist zäh und anstrengend.
Du wolltest Dich von den Zwängen des Alltags befreien, bist in einer Auszeit, Elternzeit oder Rente – aber es ist anders als gedacht. Weiterlesen

Nach der Wahl: zukunftsweisende Politik…?

Für die AFD scheint klar, wo die Ursache für unsere Krise liegt und was es künftig zu vermeiden gilt. Aber mal ganz ehrlich: egal, ob wir die Ausländer und die Islamisierung – oder auch die kapitalistische Struktur, die Banken und das Zinssystem für „schuld“ halten: das Schuldprinzip ist dasselbe.
Das muss man sich nochmal in Ruhe verdeutlichen: beides ist dasselbe Prinzip. Selbst mir fällt es etwas schwer, das anzuerkennen. Es ist dasselbe Prinzip: was immer ich als schuldig ausmache – ist etwas außerhalb von mir. Ich selbst gehe dadurch in eine Haltung des Opfers und wähle damit entweder Empörung und Wut, oder Jammern und Resignation, oder auch Desinteresse und ein „Das betrifft mich nicht“.
Alle drei Opfer-Reaktionsweisen – Wut, Resignation, Desinteresse – verhindern eines: dass wirklich etwas passiert und sich wirklich etwas bewegt.

Gibt es noch eine andere Wahlmöglichkeit für mich – außer der alle vier Jahre?

Ich meine jetzt nicht Leserbriefe, das Eintreten in eine Partei, zivilgesellschaftliches Engagement, Petitionen, Demonstrationen. Denn auch damit kann ich mich aus meiner Opfer-Position heraus ausdrücken. Aber meine Haltung und die Prämisse bleibt gleich: „Ich kann nichts tun, anderswo passiert etwas, auf das ich wenig Einfluss habe“

Ja, es gibt noch eine andere Wahl. Diese Wahl haben wir nur nicht gelernt: Weiterlesen

Arbeit, die Spaß macht oder Pflege-Notstand?

Gerade im Bereich Altenpflege verbirgt sich ein wunderbares Beispiel für einen Wandel.

Wir wissen alle: es gibt zu wenig Pflegekräfte, deren Belastung ist hoch, Zeit für Kontakt zu Patienten ist kaum da, und die Tätigkeit wird schlecht bezahlt.
Wollen wir so arbeiten? – Wollen wir unsere Eltern so (schlecht) versorgt wissen? – Oder uns selbst irgendwann?
Sicher nicht. Deshalb: Es ist Zeit für Neues!

Umstrukturierung des Pflegebereichs – ein Pionier zeigt wie es geht

Da ist guter Rat teuer. Dabei gibt es schon einen Pionier, der in den Niederlanden den ganzen Pflege-Bereich revolutioniert hat, indem er 2006 einfach losgelegt hat: Jos de Blok. Ihm gefiel die Tätigkeit in der Pflege und die Rahmenbedingungen dafür nicht mehr, da gründete er den kleinen Pflegedienst Buurtzorg („Nachbarschaftshilfe“), der gänzlich anders tickte.
Es gab in den Niederlanden ähnlich schlechte Ausgangsbedingungen wie in Deutschland heute. Und mit Blick auf das etablierte Gesundheitssystem und die Krankenkassen war der neue Weg wahrlich heldenhaft. Aber die Ergebnisse überzeugten. Weiterlesen

Trauma: Berührung mit dem Verborgenen

Bestimmte Wesenszüge, Vorlieben, Verhaltensweisen, Sichtweisen machen unsere Identität aus. Wir glauben: so SIND wir.
Und dann fällt uns auf, dass es nur die Brille war, die wir auf der Nase hatten. Wir haben die Welt, auch uns selbst, durch diese Brille betrachtet. Ohne dass uns bewusst war, dass die Brille dieses Bild mitbestimmt hat. Dabei sieht die Welt ohne ganz anders aus 😉

So komme ich mir vor mit dem Thema „Trauma“, das ich innerlich und äußerlich begonnen habe zu erforschen, unter anderem auf dem Celebrate Life Festival diesen Sommer.
Ich hatte auch sehr viele Aha-Erlebnisse zur Wirkungsweise und Heilung von Trauma bei der Lektüre des Standardwerkes von Peter Levine, dem bekannten Traumaforscher.
Im Video erzähle ich mehr darüber:

Die Traumaforschung selbst widmet sich inzwischen vermehrt dem Bereich der Entwicklungstraumen, also Bedingungen in der Entwicklung von Säuglingen und Kindern, die traumatisch wirken, ohne dass es einmalige benennbare Situationen waren. Das Umfeld, das wir – wie auch unsere Eltern und Großeltern – beim Aufwachsen vorfanden, ist oftmals mehr als herausfordernd gewesen.

Liebevoll eine Tür des Mitgefühls öffnen

Ich kann für mich sagen: es ist so wertvoll, dass wir für traumatische Prägungen ein Gespür entwickeln und damit umgehen lernen.
Mir war immer bewusst, dass ich als Säugling noch 4 Wochen nach der Geburt in der Klinik bleiben musste. Und dass meine Mutter mit mir und meinem Zwillingsbruder überfordert war und „sich nicht richtig freuen konnte“.
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Wir leben in einem Holon der Angst – das können wir tun

„Wir leben (gesellschaftlich) in einem Holon der Angst“, so Karl Gamper.

Das fand ich eine spannende Aussage.
Was es mit dieser Angst auf sich hat und wie wir mit der Situation umgehen oder sie sogar verwandeln, dazu habe ich fünfminütiges VIDEO aufgenommen 🙂  Schau es Dir an!

Lass mich gern wissen, wie Du damit umgehst oder welche Anregungen Du dazu hast.

Sei herzlich gegrüßt, Birte

Diese Depression ist nicht (mehr) meine

Das Thema Müdigkeit, Depression, Burn Out hat mich noch weiter beschäftigt. Es ist etwas, über das man nicht so oft und viel spricht, deshalb ist es gut, das hier noch einmal zu vertiefen.
Es gibt zwei weitere Aspekte, die ich heute beleuchten möchte: wann ist eine Depression nicht Deine und wann kann auch Leiden ein großes Geschenk freigeben. Weiterlesen

Warum Müdigkeit, Depression, Burnout ein Zeichen von Talent sind

Wir sind eine müde Gesellschaft: Wir leben unseren Alltag und sind sehr beschäftigt.
Doch wir sind müde, nicht an unserem eigentlichen Platz und in unserer Größe zu sein.
Wir sind müde, Zielen hinterherzulaufen, die nur etwas versprechen, aber sich leer anfühlen.
Wir sind müde, Ungerechtigkeiten in der Welt zu begegnen, die zu groß sind als dass wir sie ändern könnten.
Wir sind müde, wenn wir unseren Kindern erzählen, vieles sei eben so.
Wir sind müde, nicht wirklich weiter zu wissen und doch weiter zu machen.
Wir sind müde, nicht den Zugang zu finden, nicht das Pulsieren des Lebens, die innere Berührung, die Verbundenheit zu spüren.
Diese innere Müdigkeit ist noch keine Depression oder bedeutet keinen Burnout.
Aber sie ist ein Grundmuster, das viele mitgebracht haben – und das etwas sehr Wertvolles und eine Chance für uns alle bedeutet. Weiterlesen

Lass uns über Geld sprechen

Geld ist noch ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Dabei ist es so wichtig, dass wir mehr verstehen, was Geld für uns bedeutet und wie es funktioniert.

Meine These, die ich von Peter König gelernt habe: Geld ist eine große individuelle und kollektive Projektion. Es ist mit vielen Gefühlen und Bewertungen belegt. Geld ist nicht neutral oder einfach bedrucktes Papier.

Geld und die Wirtschaft würden normalerweise uns dienen, unserem Lebensfluss und dem der gesamten Schöpfung. De facto aber dienen wir der Wirtschaft und dem Geld.
Wir haben das Geld zwischen uns und das Leben gestellt.
Und das nicht in einer neutralen Rolle. Weiterlesen

Jetzt erst recht!

Ich habe die letzte Woche mit einer Bekannten über ihre Arbeitssituation gesprochen. Und das klang ziemlich aussichtslos: ein Job, der keinen Spaß macht, der sie total auspowert, so dass abends nur noch das Sofa angesagt ist. – Und dann aber der Druck, weil sie das wenige Geld braucht und dass ein gewünschter Umzug ohne Job und Geld ihr nicht möglich scheint…

Hier kannst du weiterhören –  weiterlesen geht natürlich auch 😉

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Wo geht’s für mich lang?

Wie finden wir genau den Weg im Leben, der zu uns persönlich passt? Und auf dem wir zufrieden, glücklich und erfolgreich sind? Und was hilft uns, endlich loszugehen?

Wo finden wir einen verlässlichen Wegweiser?

Die Antwort hat auch mich enttäuscht 😉
Sie lautet nämlich: Es gibt niemanden, der dir sagen kann: „Da geht dein Weg lang, jetzt musst du abbiegen und dann musst du das Zwischenziel erreichen und dann wieder links.“
Die Wahrheit ist:

Pioniere gehen neue Wege.

Dort, wo sie gehen gibt es bisher keinen Weg. Sie bahnen ihren Weg in ein neues Feld.
Und wir sind alle Pioniere. Ja, auch du. Sobald du die bisherigen Bahnen verlassen willst und nicht das tun willst, was „man“ tut, bist du ein Pionier  🙂 Weiterlesen

Wenn du nicht weiter weißt

Kennst Du das: irgendwie hängst Du fest – graues, ungemütliches Wetter draußen, ein Auf- und Ab der Gefühle, nichts scheint voran zu gehen. Du weißt nicht weiter und hast keine Lösung….
So ging es mir kürzlich und sofort kam die Frage auf: Wie komme ich da schnell raus? Was kann ich tun?

Und – weißt du, was ich gemacht habe….
So paradox es sein mag: ich habe innegehalten und „danke“ gesagt 🙂 Unlogisch – aber es hat mich an einen ganz tiefen, heilsamen Punkt gebracht, es ist wie ein kleines Wunder in mir geschehen.
Und deshalb bin ich sehr froh, dass ich es ausprobiert habe und mit dir teilen kann.
Und sei gespannt: ich habe heute auch ein Download-Geschenk für dich dabei. Weiterlesen

Am liebsten aus dem Job aussteigen?

Ist das alles? Geht es nicht anders? – Fragst du dich das manchmal mitten in deinem Alltag?
Wie geht es dir dann, wenn du mal einen Menschen triffst, der anders lebt und arbeitet?
Ich habe neulich zum Beispiel ein Paar getroffen, eine Architektin und einen Ingenieur, die sich auf La Palma ein Grundstück gekauft und einen blühenden Permakultur-Waldgarten angelegt haben. Sie leben dort in ihrem Haus mit E-Auto und Internet – und doch ganz in Kreisläufe der Natur eingebundenen. Außerdem habe ich zwei Leute kennen gelernt, die selbständig sind und jeden Winter von La Palma aus arbeiten. Und dann kenne ich junge Online-Unternehmer, die weltweit auf Reisen sind.

Anders arbeiten – wow

Wenn ich auf solche Menschen treffe, dann spüre ich:
Es beflügelt – weil sie ihr Leben in Freiheit leben.
Es fasziniert mich – dass sie einen Sinn gefunden haben und „ihr Ding“ machen.
Es wirkt befreiend – weil sie mehr Zeit für sich und zum Atmen haben.

Ein bisschen neidisch

…bin ich ehrlich gesagt auch 😉 Weiterlesen

Wie kommen wir auf eine neue Ebene?

Ich folge gerade dem Pioneers of Change Summit – sehr empfehlenswert! www.pioneersofchange-summit.org
Es kommen dort viele Gesprächspartner zu Wort, die sich dafür einsetzen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen: Sozialunternehmer, Visionäre, Vorreiter, Träger des Alternativen Nobelpreises, global Engagierte.

Ich fühle mich ganz geehrt, dass ich in einigen Monaten quasi das Nachfolgeprojekt machen werde: Ich frage dabei, wie es mit unserer Leistungsgesellschaft weitergehen kann 😉 Weiterlesen