Keine Zeit?

imgp9731_webIn jedem Moment kannst du eine Tür in dir aufstoßen, so dass der Wind der Unendlichkeit hereinwehen kann. Dieser Wind wird die Zeit für dich anhalten.

Wenn du magst, probiere es mal:
Mach innerlich eine Tür in dir auf – wenn du im Auto oder am Schreibtisch sitzt, einen Termin hast, in das Gesicht deines Kindes oder Partners blickst.
Mach die Tür einen Spalt weit auf, schaue und lausche, was durch den jetzigen Augenblick hindurch scheint. Was steht vor der Tür und möchte hereinkommen?

Es kann ein Ärger sein, der dich fast platzen lässt.
Es kann akuter Stress sein, der dich hetzen lässt. Der Stress, „es“ nicht zu schaffen.
Es kann eine Angst sein, bloß dazustehen, falls du etwas falsch gemacht hast.
Es kann Scham sein, nicht nett genug oder gut genug gewesen zu sein.
Es kann auch ein Lächeln sein, das dir wie ein warmer Wind entgegenweht.
Es kann eine Ruhe sein, die dich aufatmen lässt.

Was ist es?
Lass die Tür auf und lass alles herein!
Egal, was es ist oder wie viel es ist – lass die Welle über dich schwappen und dich davon ausfüllen bis zum Hals.
Ja, du wirst nass. Ja, das Wasser steht dir vielleicht sogar bis zum Hals.

Aber du bist berührbar.
Du bist ganz da.
Du wirst lebendig.
Du bist verbunden.
Du bist mutig.

Bleib einfach stehen und tu nichts weiter.

Und in diesem Moment wird es zugleich ganz ruhig und unendlich still in dir.

So hältst du die Zeit an.

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