Klima – eine neue Perspektive

Worum geht es wirklich?
Was liegt darunter, unter der Oberfläche?

Das ist die richtigen Fragen, die wir uns immer wieder stellen dürfen.
Die Pioneers of Change in Wien hatten Charles Eisenstein aus den USA eingeladen. Ein Vordenker, Autor, Kulturphilosoph – er sprach schon als Redner vor den Occupy-Wallstreet-Bewegung. Ein sehr bescheidener Mensch mit der Gabe, das in Worte und schöne Bilder zu fassen, was wir intuitiv alle spüren. Dass es dabei um eine gloabel Initiation geht, dazu mehr in meinem Video.

Was aus meiner Sicht ein wichtiger Gedanke von Charles Eisenstein war: einige von uns sehen die Erde als ein eigenes Lebewesen und sagen das auch. Aber: wir akzeptieren oft, dass diese Sicht als „spirituell“ bezeichnet wird – oder tun das sogar selbst.
Aber durch die Bezeichnung von etwas als „spirituell“ grenzen wir diese Wahr-Nehmung aus. Wir trennen „die normale Welt“ von der „spirituellen Welt“. Und dabei ist die Wahrnehmung der Erde als Lebewesen beispielsweise viel eher das Normale, das Wahre das das vermeintlich Normale. In unserem Leben, unserem Alltag, unserer Arbeit, haben wir das Heilige, das Wesen-liche, ausgegrenzt. Damit haben wir unsere Wahrnehmung auf die Materie begrenzt, auf die Welt der Dinge, auf die 3-D-Welt.
Wenn wir alles, das Lebendige, das zu Würdigende, das Gegenüber in allem wieder erlauben und als selbstverständlich ansehen, dann werden wir wieder ganz. Ein hoffnungsvoller Aspekt:
Wir unterschätzten unsere Kraft und die morphische Resonanz.
Jedes Handeln aus Freundlichkeit, Großherzigkeit und mit dem Blick auf das Ganze, Größere und Heilige stärke das kollektive Feld und wir könnten diese Wirkung gar nicht ermessen!

Dass wir meinen wir hätten keine Zeit und uns dringend um die Symptome kümmern müssen, sei ein Irrweg. Denn die Bekämpfung der Symptome, so Charles Eisenstein, verschärfe stets die Ursache (z.B. Unkrautvernichter genauso wie technische Maßnahmen, um CO2-Gase zu eliminieren).
Die Ursache, worum es wirklich geht ist, dass wir von einer alten Weltsicht in eine neue gehen, auf eine neue Ebene. Es ist ein Scheitern, ein Aufgeben, ein Sterben des Alten.
Für mich fühlt sich das an wie ein Nadelöhr, durch das wir gehen. Und oft wie eine Kränkung für das Ego.
Es ist Teil der globalen Initiation, die auf individueller Ebene stattfindet, aber ein kollektiver Prozess ist, bei dem wir einander brauchen.

Für mich habe ich auch mitgenommen, dass es darum geht, den inneren Wandel auszudrücken und dafür Wege und Räume zu finden.

Es geht um wieder um unsere ehrliche und tiefe Verbindung untereinander, das Berührtsein, die Liebe für die Natur, für die wilden Tiere, für die schönen Plätze unserer Gegend, für die Bio-Bauern bei uns…
Dass wir all das schützen und erhalten.
Und dass wir das heilen und reparieren, was in den letzten Jahrzehnten durch uns zurückgegangen und gewichen ist.
Das darf unsere wahre Priorität sein.
Alles andere ist Ausdruck einer kollektiven Traumaenergie, aber noch nicht Teil der Heilung, sage ich…

In tiefer Anerkennung der Worte und Wahrheit,
die ich von Charles Eisenstein hörte und die auf meine innere Wahrheit traf,

Frederike

P.S. Du bist herzlich eingeladen in eine meiner beiden Gruppen, die demnächst starten:
eine wöchentliche Telefon/Online-Gruppe, die am Mi, 4. Dezember startet.
und eine Gopal-Gruppe (für Menschen im Taubertal), die am So, 10.11. beginnt.
Infos hier.

Falls Du gern mit mir ein 1:1 Gespräch über Deinen Weg ins Neuland machen möchtest, auch gern.
Schreib mir einfach eine kurze Nachricht, dann lade ich Dich ein!

 

 

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Avatar

    Guten Abend!
    Gewiß geht es um mehr als techische Lösungen. Wir müßen Schwerpunkte wechseln und dankbar sein für das was wir geschenkt bekommen und ermöglichen können. Statt des Verzichtes auf unseren Kern per Konsum sollten wir uns beefreien zu mehr Menschsein und überhaupt Sein statt Haben.
    Viel Erfolg auf gemeinsamen Wegen.
    Was du mit den Telefonaten an-richten willst, verstand ich noch nicht
    Tschüß
    Volker H Weber

    • Birte Frederike

      Lieber Volker,
      mich spricht Deine Formulierung und insbesondere “statt des Verzichtes unseres Kerns per Konsum“ sehr an. Und bewegt mich noch.
      Ja, genau, wenn wir wirklich ehlich spüren, dann gewinnen wir nicht durch Konsum, sondern verlieren.

      Und zu Deiner Frage, ja, danke, da braucht es wohl noch mehr Benennung des Wesentlichen, um das es geht von mir.

      De facto geht es darum: zum Sein zu kommen, zu unserem Kern. Von Woche zu Woche, von Mensch zu Mensch, von Tag zu Tag, immer mehr. Darin werde ich euch und wir als Gruppe uns unterstützen. Verbindung und Tiefe gibt uns Halt, Ausrichtung und Mut für unserem Platz im Leben.
      Soweit erstmal nur in Kürze.

      Danke nochmal fürs Mit-Teilen, Frederike

  2. valentina

    Liebe Frederike,

    gerade in meinem Urlaub habe ich ein wunderbares, ganz aktuelles Buch zum Thema entdeckt: *DER BODEN* von Susanne Dohrn. Das ist was für Menschen, die sich nicht mit plakativen Aussagen begnügen wollen, sondern sich differenzierter dem Thema Klima, Erde & Co zuwenden möchten. Ich hab’s noch nicht fertig gelesen … empfinde es aber als eine absolute Bereicherung in einer wunderbar unaufgeregten, verständlichen Sprache und jenseits vom Etikett „spirituell“ dennoch ganzheitlich das Staunen am Wunder anregend.

    Für mich wird immer klarer, dass es darum geht, wieder in KREISläufen zu leben (also denken, fühlen UND handeln). Das in eine globale Wahrnehmung zu bekommen wär‘ schon eine echte Königsdisziplin … gibt es von Eisensteins Vortrag irgendwo einen Mitschnitt? Das fände ich sehr spannend …

    Gopal dagegen … überzeugt mich gar nicht. Mal abgesehen vom persönlichen Eindruck … diese Kreismethodik gibt es doch schon lange in den ganzen A-Gruppen und auch sonst zunehmend in allen möglichen Zusammenhängen … das als „Eingabe“ zu verbreiten kommt mir suspekt vor und müsste m.M.n. dann nicht Gopal-Gruppe heißen … oder!? Grundsätzlich ist es aber bestimmt eine gute Sache.

    Soweit mal mein „Senf“ dazu … auf dem Weg … nicht durch’s Nadelöhr,
    aber schon auf dem Sprungbrett stehend ;o)

    Herzlich, Valentina

    • Birte Frederike

      Liebe Valentina,
      vielen Dank für Deinen Buch-Tipp „DER BODEN“! Ja, es geht aktuell ganz viel um unsere Basis – und der Boden ist das auch!

      Und dank Dir auch sehr für Deinen „Senf“ zu Gopal. Ich schätze das ehrliche Mitteilen sehr, und wir müssen nicht immer alles gut und toll und richtig finden.
      Du hast nämlich recht, das ist in der Tat nichts Neues, dieses Kreiskultur und das ehrliche Mitteilen. Das gibt es in vieler anderer Arbeit, vielen Methoden auch. Und es geht gar nicht darum, das als etwas Besonderes zu „überhöhen“. Mir selber geht es immer mehr darum wie wir zur Essens dessen kommen können, worum es jetzt gerade geht. Zum Kern dessen, was jetzt gerade heilen kann – und wie können wir das geschehen lassen ohne wieder links und rechts abzubiegen oder auszusteigen – in alter Gewohnheit unseres Nervensystems.
      Ich will wirklich selbst und mit anderen, die daran interessiert sind, Neuland betreten. Das werde ich ganz wach und das ist meine Passion wie wir das schaffen – uns zu erneuern und damit Neues in die Welt zu bringen. Darum geht es mir.
      Und ja, dafür steht eigentlich ich – und dafür braucht es den Gopal nicht, da hast Du schon recht ;) Aber ich erweise auch anderen gern Referenz und deklariere es nicht als mein eigenes, wenn ich da gerade mal eine Inspiration bekommen habe. Trotzdem kommt bei mir inzwischen innerlich vieles zusammen, dass ich aus viel mehr schöpfe als aus irgendwas von irgendwem, ja.

      Danke für Deinen Senf nochmal! Herzlichste Grüße von Frederike

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