Loslassen – so geht´s

Manchmal hören oder denken wir: „den Ex-Freund oder deinen bisherigen Job oder deinen ursprüngliches Ziel musst du loslassen“.
Aber wie geht das denn – loslassen? Ohne dass sich der Boden unter uns auftut oder ohne dass wir uns ständig sagen „ich sollte loslassen“, aber irgendwie fühlt es sich immer noch ungut an und es funktioniert nicht.

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Die Bäume machen es vor

Im Herbst haben wir so ein schönes lebendiges Beispiel für ein organisches Loslassen vor unseren Augen: Wenn wir durch den Park oder den Wald gehen, dann segelt hier und da ein Blatt vor uns auf den Boden. Es tanzt fast zum Boden hin – ganz leicht. Der Baum verabschiedet sich vom Sommer, von seiner Pracht, von all dem, was ihn ausmachte.
Er zieht seine Kraft und das Chlorophyll aus den Blättern zurück durch den Stamm in die Wurzeln. Dadurch werden die Blätter farbig und lösen sich irgendwann ab. Die Kraft und die Konzentration des Baumes ist jetzt ganz unten und Innen verborgen. Wir könnten auch sagen „geborgen“, in der Erde.
Alles Äußere lässt der Baum los. Herbststürme können ihn jetzt schütteln – er lässt es geschehen und lässt einfach alles los – bis nichts mehr übrig ist.

Seine Pracht ist dahin. – Und doch ist er noch ganz da mit seiner Größe und allen seinen Möglichkeiten.

Wenn du ein Thema hast, das dich „nicht loslässt“ – versuch es mal auf diese Art „loszulassen“ und schau, was passiert.
Schreib gern deine Erfahrung dazu!

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