Deine einzige Pflicht, wenn das Leben dich sehr fordert

dav

Bist du gerade in einer Situation, die nicht einfach ist? Mit der du nicht gerade zufrieden bist?
Fragst du dich manchmal:
Wann hört das auf?
Schaffe ich das?

 

Ein unangenehmes Gefühl

Da ist ein Gefühl in dir, das sich nicht angenehm anfühlt. Du wünscht dir, es wäre anders. Du wünscht dir deine Situation, dein Job, deine Kinder, dein Partner, dein Alltag… wäre anders. Wenn das Wochenende naht oder eine nette Unternehmung ansteht, siehst du einen kleinen Lichtblick. Aber wenn du ehrlich bist, dann hat sich das Gefühl schon bald wieder um die Ecke geschlichen.

Auf der Suche nach der Ursache

Ich habe öfter erlebt, dass ich mich im Alltag ertappte und feststellte: etwas nagt an mir – ein unangenehmes, ziehendes oder schales Gefühl. Ich funktioniere im Alltag, äußerlich ist alles ganz normal, aber innerlich ist da dieses Gefühl. Ich wollte wissen woher es kam, um es dann loszuwerden.
Manchmal glaubte ich, einen Grund für das Gefühl ausgemacht zu haben: „Aha, es kommt daher, dass ich das und das noch nicht erledigt habe, das wollte ich schon längst gemacht haben.“
Oder ich vermutete: „Das Telefonat vorhin hat mich missgestimmt“. – Manchmal aber auch fand ich keine mögliche Ursache als Erklärung. Das Gefühl war halt einfach da und hatte sich in mir ausgebreitet. Es nervte mich, wenn es schon wieder da war – am liebsten wollte ich es schnell weg haben.

Abhilfe?

Ich habe alles mögliche probiert, zum Beispiel alle Dinge erledigen, die ich mir vorgenommen habe. Ich habe mir Listen gemacht und – wenn ich es schaffte – das Unangenehmste zuerst erledigt. Das liest man ja immer in den Tipps zum Zeitmanagement ;-). Aber eigentlich wurde ich nie wirklich fertig mit meiner Liste. Irgendwann war das Gefühl auch wieder da.

Eines Tages wurde mir etwas bewusst: Ich habe viele Pflichten gelernt wie zum Beispiel rechtzeitig zur Schule und zur Arbeit gehen, die Steuererklärung abgeben, monatlich das Treppenhaus putzen….
Aber eine ganz wichtige Pflicht mir selbst und dem Leben gegenüber habe ich nicht gelernt.
Und die hat mir schließlich geholfen, wenn ich mich gerade sehr gefordert oder unzufrieden oder unangenehm fühle

Meine einzige Pflicht

Mir wurde bewusst, dass eine winzige innerliche Kopfdrehung den entscheidenden Unterschied macht:

  • Ich wende mein Gesicht innerlich zur Sonne.
  • Ich stelle mir vor wie die Sonnenstrahlen mein Gesicht wärmen.
  • Ich stelle mir vor, wie die Wärme und das Licht durch mich hindurch dringen.
  • Ich atme die Sonnenstrahlen ein.
  • Ich spüre wie die Strahlen in mein Inneres und in mein Herz strahlen und mich von innen wärmen.
  • Ich spüre das bei jedem Atemzug.

Das ist meine einzige Pflicht.

Wo auch immer du gerade bist

btyDu bist hier, um dich immer wieder zur Sonne zu drehen.
Egal, was passiert. Egal wie dein Alltag aussieht.
Egal, welche Herausforderungen dir begegnen: du wendest dein Gesicht zur Sonne.
Egal, wo du gerade bist.
Egal, ob du daheim oder auf der Arbeit bist.
Egal, ob die Sonne scheint oder nicht. Sie ist ja immer da.

Es geht eigentlich nicht um die Sonne am Himmel, sondern um die Sonne, die in dein Inneres und in dein Herz scheint. Insofern braucht sie nicht zu scheinen ; -)
Sie will dich wärmen, sie will deine Gefühle in dir wärmen, sie will dir zeigen, dass dein Weg zur Sonne führt, ins Licht.

Auch, wenn du das in deinem Alltag wieder vergisst, weil viel los ist oder du dich verlierst. Irgendwann fällt es dir wieder ein. Dann wendest du dein Gesicht erneut innerlich zur Sonne. Immer wieder. Und wieder spürst du die Strahlen auf deinem Gesicht. Du spürst die Wärme und das Licht. Du atmest die Sonnenstrahlen ein. Du lässt die Strahlen in dich hinein und du lässt dich von innen wärmen.
Wie auch immer es in dir aussieht und sich in dir anfühlt – es wird von der Sonne beschienen.

Deine einzige Pflicht ist es, dein Gesicht zur Sonne zu wenden. Immer wieder. Sie scheint in dich hinein.

Positiv denken?

Das hat nichts mit „Positiv denken“ zu tun. Denn Positives Denken ist schnell aufgesetzt und künstlich und bringt uns von unseren wahren Gefühlen weg. Die Sonne, die in dich scheint, lässt dich bei dir ankommen und bringt dich zu dir zurück.

Es mag sein, dass dann Tränen kullern, weil du spürst, wie schwer deine aktuelle Situation ist und dass es tatsächlich nicht leicht ist für dich – auch wenn du dir einredest, dass das doch kein Problem sein sollte.

Vielleicht spürst du, dass du gar keine Zeit für dich hast im Alltag und dich danach sehnst.
Vielleicht bist du gerührt, wenn du in dem Moment merkst, dass du allein und auf dich gestellt bist. Oder weil der Alltag so für dich stressig ist und du keinen Ausweg weißt. Oder weil du nicht weißt wie es weitergeht und weil du schon so viel probiert hast.

Lass die Sonne auf dich und in dich scheinen. Atme die Sonnenstrahlen ein und lass sie in dich hinein. Sie lassen dir und dem, was in dir Wärme braucht, Raum. Es ist in Ordnung. Lass es zu.

Das ist deine einzige Pflicht.

Ein Strahlen

In diesem Moment – und sei er noch so kurz – öffnet sich etwas in dir für die Wärme und das Licht. Egal wo du bist und wie dich das Leben gerade fordert: dann wird alles in dir in Glanz gehüllt und strahlt. Alle Gefühle sind dann in Ordnung.
Und du strahlst in diesem Augenblick – und bist ein Segen für die Welt.

dav

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