4 Tipps wie wir das schaffen, was wir uns vornehmen

hdrWenn wir etwas erreichen möchten, das uns nicht mal so eben in den Schoß fällt oder das wir bequem im Internet bestellen können ;-) dann kommen wir früher oder später mit einer Fähigkeit in Berührung: Durchhaltevermögen.
Ich merke selbst, dass ich diesen Begriff am liebsten vermeiden würde. Er hat so einen altbackenen und unangenehmen Beigeschmack – eine Mischung von: „Zähne zusammenbeißen“ oder „Durststrecke“ oder „ohne Fleiß kein Preis“. Er klingt anstrengend und unangenehm. Und innerlich zieht sich etwas in mir zusammen.

Inzwischen hat sich für mich das Durchhaltevermögen zu etwas sehr Positivem verwandelt hat, das mich unterstützt. Dazu habe ich vier die entscheidenden Punkte, die auf dem Weg zum Ziel helfen.
Wenn du magst, prüfe das auch für dich: wie geht es dir dabei mit Blick auf Dinge, die dir wichtig sind?

1. Prüfe das Ziel.

Ist es ein Ziel, das ein inneres Anliegen ist
oder ist es ein „um-zu-Ziel“?
Ich hatte mir einmal vorgenommen, Gitarre spielen zu lernen und habe begonnen zu üben. Es hat aber schließlich für nicht viel mehr als ein paar Akkorde zu Weihnachten gereicht.
Wenn ich ehrlich bin, dann wäre es ganz „nett“ gewesen, Gitarre spielen zu können. Aber es war mir nicht wirklich wichtig. Ich war nicht wirklich bereit, viel Zeit und Engagement dafür zu investieren. Und dann muss ich zugeben, dass ich angefangen habe, um meinem Mann einen Gefallen zu tun ;-) Er hätte sich gefreut, wenn wir zusammen hätten spielen können. Damit ist es also ein „um-zu-Ziel“ entlarvt.

„Um-zu-Ziele“ haben nicht genug Kraft. – Innere Ziele dagegen können eine große Schubkraft entfalten, auch gegen äußere Widerstände.

Wenn du zum Beispiel eine Ausbildung beginnen möchtest, die dir erlaubt genau das zu arbeiten, was du dir zutiefst wünscht, dann tun sich dir Türen auf und du hast Rückenwind. Auch wenn es noch ziemliche Herausforderungen gibt – etwa wie die Kinder gut betreut werden können oder wo das Geld herkommen kann.

2. Achte auf die Steine auf dem Weg

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Mit Freude und Engagement begonnen – aber nach einer Weile ist es anders. Kennst du das? Ja, es kann sein, dass sich dein Vorhaben irgendwann zäh und unangenehm anfühlt. Oder dass du merkst, dass du immer wieder abgelenkt bist. Oder dass sich äußere Hindernisse auftun, die unüberwindbar scheinen.
Vielleicht fragst du dich dann sogar, ob das alles überhaupt eine gute Idee war.
Dann heißt es: Achtung!
Es könnte sein, dass du auf einen Stein gestoßen bist.
Dann solltest du nicht gleich aufgeben,
sondern innehalten.

Ein solcher Stein kann einfach Ausdruck davon sein, dass irgendwo ein mulmiges Gefühl in uns ist. Dass ein Teil von uns Bedenken hat oder sich überfordert fühlt.

Dann gilt es Ruhe zu bewahren und gaanz langsam zu machen.
Es braucht in einem solchen Moment ganz viel Fürsorge für uns selber. Denn von außen kommen dann oft genug Sprüche, die uns nicht guttun wie z.B. „Du wolltest es so also musst du da jetzt auch durch.“
Wir nehmen uns dann etwas Zeit für uns selber und machen uns Folgendes klar:

Genau wie diese Sprüche haben wir Zeit unseres Lebens gelernt, dass wir uns anstrengen müssen, dass wir nicht auf unser Inneres hören dürfen, sondern vieles so machen sollen wie alle anderen, um „es“ zu schaffen und um nicht abgehängt zu werden oder aus dem Rahmen zu fallen.

Aber diese Zeit ist jetzt vorbei. Jetzt können wir einen neuen Weg einschlagen.

Wir können innerlich eine Tür in uns öffnen und sagen: „Ja, mein Vorhaben mag sich jetzt zäh anfühlen oder ungeschickt oder schwierig aussehen. Aber der Teil in mir, der sich bisher so anstrengen musste, um mitzuhalten, um es zu schaffen, der darf sich jetzt zurücklehnen. Der hat sich genug angestrengt. Die Zeit der Härte ist vorbei. Ich wähle einen neuen Weg: ich tue ab heute das, was ich kann, Schritt für Schritt, immer weiter. Nicht mehr und nicht weniger. Das genügt. Das, was dann noch fehlen mag, gebe ich ab. Ich vertraue, dass alles, was ich brauche, zur rechten Zeit zu mir kommt.“

Und sei dir gewiss: es kommt. Immer.
Und wenn du in dich hineinhorchst, dann gibt es eine leise Stimme in dir, die das schon längst weiß ; -)

3. Halte dein Licht hoch und geh weiter

Mein neues Verständnis von dem Begriff „Durchhaltevermögen“ ist jetzt folgendes. Ich frage mich:

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Vermag ich mein Licht hochzuhalten und zu tragen, auch durch Widrigkeiten hindurch?

Durch-Haltevermögen ist das Vermögen, das Licht zu halten – auch durch eine schwierige Phase hindurch.

Ich schaue also auf mein inneres Ziel und trage mein Licht weiter dahin.
Was meine ich mit „ mein Licht“?

Das Licht ist die stille Freude, die ich habe, wenn ich an das Ziel denke.
Das Licht ist die Stimme, die manchmal zu mir sagt „lass sie reden“.
Das Licht ist die Stärke in mir, die mich mutig ein Wagnis eingehen lässt.

Wenn Gegenwind kommt, dann lasse ich mein Licht nicht auswehen. Ich stelle es auch nicht weg, so als gehörte es nicht zu mir.
Sondern ich schütze es und trage es weiter. Ich lasse mich nicht komplett ablenken, kümmere mich um deren Angelegenheiten und verliere mein Licht und mein Vorhaben aus dem Blick.

Denke mal an ein Ziel, das dir wirklich wichtig ist. Und halte auch du dein Licht und geh Schritt für Schritt weiter deinen Weg!
Es mag dauern, aber du hast ein Ziel und du bist unterwegs – das ist das Wichtigste.
Du kannst innehalten, das gehört dazu.
Aber stell dein Licht nicht weg unterwegs.

4. Erfolg folgt

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Wenn du so unterwegs bist, dann kann das Leben gar nicht anders als dich zu deinem Ziel hinzuführen.
Das ist so etwas wie ein Gesetz des Universums.
Sei dir also gewiss und entspanne dich: es geht gut weiter!

Unser Verstand mag an dieser Aussage zweifeln. Vielleicht überlegt er schon, wann es scheinbar anders war, um dann „siehst du“ auszurufen. Achtung: auch da gilt es: innehalten und den Stein wahrnehmen.
Falls es dir so geht, dann schau mal, ob es wirklich Ziel war, das dir innerlich am Herzen lag. Schau, ob du die Steine im Weg als Einladung zum Innehalten gesehen hast und nicht als Wink zum Aussteigen. Und schau, ob du Schritt für Schritt dein Licht weitergetragen hast. Und schau wie es wirkich weitergegangen ist.
Manchmal ist es sehr schwer, einen solchen Weg allein zu gehen – mit widrigen Umständen von außen, das stimmt. Dann mach dir keinen Vorwurf daraus. Du hast es probiert.

Und achte auch mal darauf: das Leben will dir manchmal mehr schenken als das, was du im Blick hattest.
Unser menschlicher Verstand mag dann denken, dass etwas misslungen sei oder nicht geklappt hätte, denn der Verstand verkennt öfter die größere Dimension und schaut nur auf das kleinere Ziel, das er für sich geplant hatte.

Ein Beispiel wäre:
Wenn jemand eine Absage für einen Job bekommt, obwohl der geeignet und ansprechend schien, dann kann es sein, dass als nächstes noch eine andere Arbeitsstelle wartet, die noch viel besser und passender wäre.

Sei also offen und auf die größeren Geschenke gefasst!
Du lädst sie mit deinem Ziel und deinem Weg dahin ein und sperrst die Tür auf – also wollen die Geschenke auch zur Tür herein. Dann lass sie herein ; -)
Kannst du in den Punkten 1-4 etwas für dich wiederfinden, wenn du die Ziele anschaust, die dir wichtig sind?

Vielleicht hast du in deinem Leben auch noch anderes entdeckt, das dir hilft, dem Weg zu deinem Ziel treu zu bleiben?
Dann schreib gern einen Kommentar.

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